Fuggerexpress: Entlastung für Pendler durch mehr Sitzplätze

28. November 2013

Am heutigen Donnerstag, 28. November 2013, wurde das Thema „Fuggerexpress“ erneut im Wirtschafts- und Verkehrsausschuss des Landtags behandelt.

Erfreuliches Ergebnis für alle Pendler aus dem Großraum Augsburg: ab dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember diesen Jahres bei sechs besonders stark nachgefragten Verbindungen zwischen Augsburg und München deutlich mehr Sitzplätze zur Verfügung stehen werden. Gleichzeitig wird das Tempo beim Umbauprogramm der Bahn für die Züge jetzt endlich höher.

Ausgangspunkt für die Beratungen war eine Petition des Fahrgastverbandes PRO BAHN, in der zusätzliche Zugkapazitäten, größere Sitzabstände und Gepäckablagen in den Zügen des Fuggerexpress gefordert wurden. Um noch mehr zu erreichen und zur Kontrolle der zugesagten Verbesserungen, hatte der Ausschuss nach der ersten Behandlung der Petition im Februar und Juli eine nochmalige Behandlung im Herbst 2013 beschlossen.

„Die von über 3300 Pendlern unterzeichnete Petition des Fahrgastverbandes PRO BAHN hat Wirkung gezeigt. Durch engagierte Unterstützung von Abgeordneten im Landtag ist es in mehrfachen Beratungen im Landtag gelungen Bahn, Ministerium und die Bayerische Eisenbahngesellschaft zu Verbesserungen beim Fuggerexpress zu bewegen“, freut sich der Augsburger SPD-Landtagsabgeordnete Harald Güller über die Zusagen und Bemühungen von Bahn und Freistaat Bayern .

Als echte Verbesserung, die sogar noch über die Forderungen in der Petition hinausgeht, bezeichnet Güller die zusätzlichen Sitzplätze im Fuggerexpress um 7.16 Uhr ab Augsburg und 18.02 Uhr ab München. Hier werden nach Aussage der Bahn in Zukunft Doppelstockwagen eingesetzt, was die Sitzplatzkapazität von jetzt 480 auf jeweils 660 erhöht. Die Züge ab Augsburg um 6.39 Uhr und 7.06 Uhr und ab München um 17.35 Uhr und 18.35 Uhr werden verlängert, sodass dann 960 statt bisher 720 Sitzplätze zur Verfügung stehen werden.

Die Bahn wird beim Umbau der Züge zumindest in den großen Abteilen einen Sitzplatz-Abstand von 83 Zentimeter erreichen, bisher sind es 75 Zentimeter. Zusätzliche Gepäckablagen sind ebenfalls vorgesehen. Zugesagt wurde der Umbau von drei Zügen pro Monat, sodass Ende 2014 alle Züge den etwas besseren Standard haben werden.

Güller zeigt sich mit dem Etappenziel zufrieden: „Es sicher noch nicht alles perfekt, und gerade bei der Pünktlichkeit und beim technischen Zustand der Züge muss sich noch einiges tun. Aber zumindest sind Verbesserungen in Sicht. Wir werden allerdings wachsam bleiben und immer wieder nachbohren, damit die Bemühungen der Bahn nicht wieder einschlafen.“

Auf Güllers Antrag hin wird der Landtag ein Auge darauf haben, dass die Verbesserungen auch entsprechend des Zeitplans umgesetzt werden. Der Landtag bekommt im März/April 2014 einen Zwischenbericht und Ende 2014 dann einen Endbericht.

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