Vor-Ort-Termin im Supermarkt: Manche Vorschrift ist zu starr!

30. April 2015

Supermärkte gibt es mehr als genug, das Sortiment lässt kaum noch Wünsche offen. Wenige große Ketten teilen sich den Markt. In diesem Umfeld schafft es die Edeka-Gruppe, sich mit einem besonderen Konzept zu behaupten. Betreiber sind meist selbständige Einzelhändler, die in der Genossenschaft Edeka zusammen geschlossen sind.

Gemeinsam mit der SPD-Europaabgeordneten Maria Noichl (Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung) und den beiden Mitgliedern des Arbeitskreises Europa in Augsburg, Christine Sturm-Rudat und Armin Bergmann, habe ich mir das Konzept vom Eigentümerehepaar des Edeka-Marktes in Augsburg-Inningen erklären lassen. Es lässt den Einzelhändlern viele Freiheiten bei der Auswahl des Sortiments. Regionale Lebensmittel von Landwirten, die man persönlich kennt, sind dabei ebenso möglich und auch im Markt zu finden, wie die Produkte der großen Markenartikelhersteller.

Weitere Themen beim Besuch waren unter anderem die EU-Kennzeichnungspflicht und die Größenbeschränkung von Supermärkten, die manchmal seltsame Blüten treibt. Da wird mit verschiedenen Ein- und Ausgängen in unterschiedlichen Ladenbereichen gearbeitet, weil die Vorgaben so starr sind, dass zu wenig Spielräume bleiben. Bei allem Verständnis dafür, kleinere Einzelhändler in den Ortsmitten zu schützen und die noch weiter drohende Zersiedlung der Landschaft einzudämmen, muss es trotzdem Supermärkten mit einem Vollsortiment (im Gegensatz zu Discountern) ermöglicht werden, ihre Angebote auch in mittelgroßen Gemeinden sinnvoll präsentieren zu können. Zu starre Regelungen machen es den Einzelhändlern hier wohl oft schwer, sich am Markt behaupten zu können und so greifen sie manches Mal in die Trickkiste, um konkurrenzfähig zu bleiben.

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